Der 21. April und die Wochen danach gelten weltweit als entscheidende Impulsgeber für wegweisende Entwicklungen. In diesem Zeitraum werden innovative Konzepte verstärkt diskutiert und mit bestehenden Ansätzen verglichen.
Wichtige Entscheidungsträger als Indikatoren
Das Interesse an der nachhaltigen Strategie der Primary Care Flakes nimmt stetig zu. Diese kleinen, infrastrukturell genormten modularen Versorgungssysteme haben das Potenzial, nicht nur immense Kosten einzusparen, sondern auch die Versorgungsqualität langfristig zu sichern und zu verbessern.
Kostenexplosion ist absehbar
Prognosen renommierter Experten und aktuelle Berichterstattungen zeigen: Die Defizite in den Gesundheitshaushalten wachsen rasant. Die EU steht vor einer strukturellen Richtungsentscheidung, die dringend nachhaltige Lösungen erfordert.
Hohes Einsparpotential durch Systemorientierung
Berechnungen zeigen, dass die Primary Care Flakes allein in Österreich jährlich bis zu 4 Milliarden Euro einsparen könnten - und das, ohne Leistungskürzungen oder drastische Gebührenerhöhungen. Die Einsparungen ergeben sich primär aus der Effizienzsteigerung in Schlüsselbereichen.
Offene Haltung gegenüber neuen Versorgungsmodellen als entscheidender Wegweiser
Um eine fundierte Entscheidungsbasis zu schaffen, stehen Institutionen in den 27 Mitgliedstaaten vier sukzessive Exposés zur Verfügung:
Diese schrittweise Herangehensweise ermöglicht es Entscheidungsträgern, sich strukturiert mit dem Projekt "Primary Care Flakes" vertraut zu machen, ohne von dessen Komplexität überwältigt zu werden.
Neuausrichtung, ohne bestehende Strukturen zu gefährden
Die Primary Care Flakes bieten eine nachhaltige strategische Neuausrichtung, ohne etablierte Strukturen zu beeinträchtigen. Sie sind eine organisch wachsende Lösung für Nachfolgeprobleme, unterversorgte Regionen und eine langfristig sichere, hochwertige Gesundheitsversorgung.
Als Leuchtturmprojekt können die Primary Care Flakes ein sichtbares Zeichen für die Reformbemühungen eines Landes setzen - sie stärken sowohl die Innovationskraft als auch das Versorgungsimage und wandeln die berechtigten Sorgen der Bürger:innen in nachhaltiges Vertrauen.
Österreich – Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind enorm. Eine österreichische Non-Profit-Organisation behauptet nun, die Lösung für diese Herausforderungen gefunden zu haben.
Unter der Leitung von Fynn Brugger arbeitet die Organisation seit vielen Jahren an einem neuen Ansatz in der Gesundheitsversorgung. „Wir haben für jede noch so kleine Herausforderung eine
praktikable Lösung“, erklärt Brugger. „Jetzt liegt es an den Verantwortlichen, sich ernsthaft mit unserem Versorgungsmodell 'Primary Care Flakes' zu beschäftigen“, fügt der Initiator von
aipraxis.dev hinzu.
Das Ziel ist klar: Die Gesundheitsversorgung
soll weiterhin in öffentlicher Hand bleiben.
Die gemeinnützige Organisation wissenschaft-mitgestalten/eu begleitet seit vielen Jahren sowohl Patienten als auch Mitarbeiter aus dem Gesundheitssektor. Brugger stellt dabei täglich fest, dass es nicht nur ein Versorgungsproblem, sondern auch ein Wahrnehmungsproblem gibt.
Patienten klagen trotz Primärversorgungseinheiten über Qualitätsverlust
Zum Bedauern vieler Patienten hat die hoffnungsvolle Strategiewende hin zu mehr Primärversorgungseinheiten bisher keine wesentliche Verbesserung gebracht. Weder die interdisziplinäre Zusammenarbeit noch die Qualität der Diagnostik konnten gesteigert werden. Im Gegenteil: Patienten klagen über wechselnde Ärzte, stark abweichende Diagnostik- und Therapieansätze sowie fehlerhafte Abläufe in der Administration. Ein durchgängiger roter Faden zur Beruhigung der Versorgungssituation ist laut einer Umfrage unter Patienten nicht erkennbar, so Brugger.
Eine starke Primärversorgung als wichtiges Fundament
Eine starke Primärversorgung ist unerlässlich für ein effizientes und leistbares Gesundheitssystem. Hausärzte und Allgemeinmediziner sind die erste Anlaufstelle für Patienten und spielen eine
entscheidende Rolle bei der Früherkennung, Prävention und Patientenlenkung. Eine gut funktionierende Primärversorgung kann die Belastung für Fachärzte und Krankenhäuser erheblich reduzieren,
indem sie kleinere und größere Probleme frühzeitig erkennt, behandelt und effizient weiterleitet. Dies fördert verstärkt das Bewusstsein für die Gesundheit und deren Versorgungsabläufe und kann
langfristig gezielt Kosten ohne Qualitätsverlust senken, so Brugger, der sich für einen
prozentualen Versorgungsschlüssel 60 / 38 / 2 stark macht.
Prävention im Fokus - Ist aber kein Selbstläufer
Der Initiator selbst ist seit über zwei Jahrzehnten in der Präventionswissenschaft tätig. Seine Untersuchungen beziehen sich ausschließlich auf menschliche Erfahrungen. Die Ergebnisse dieser
Untersuchungen könnten ein weiterer wichtiger Baustein in der Primary Care Flakes-Strategie sein. Eine vor Ort gut sichtbare Präventionskampagne soll das Bewusstsein für Maßnahmen und deren
Wirkung stärken. Sollte eine Abklärung notwendig sein, steht den Patienten ein 24-Stunden-Zugang zu einer gesicherten telemedizinischen Beratung oder weiterführenden Untersuchung in
unbesetzten Zeiten zur Verfügung.
Einfache Integration in die bestehende Versorgungsinfrastruktur
Obwohl Primary Care Flakes als First-Practice-Lösung konzipiert sind, eignen sie sich hervorragend als Ergänzung zu einer traditionell hausarztgeprägten Versorgung. Ihre Vielseitigkeit ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Strukturen und fördert dabei effiziente und patientenorientierte Prozesse.
“Wenn Sie mehr über den Innovationsgrad, die Zukunftsfähigkeit und die strategischen Kennzahlen der Primary Care Flakes erfahren möchten, stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein persönliches Gespräch oder Ihre Fragen zur Verfügung.
Der Talk
Zur Sache: Wie krank ist unser Gesundheitssystem?
Österreich hat im europäischen Raum Vergleich mit die meisten Ärzte im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Und trotzdem liest und hört man täglich vom Ärztemangel - von unbesetzten Kassenstellen, geschlossenen Abteilungen in Spitälern, zu wenig Personal und überlasteten Medizinern. Leidtragende sind die Partienten, die lange auf für sie wichtige Termine warten müssen. Bei Wolfgang Geier diskutierten Andrea Kdolsky, Ärztin und ehem. Gesundheitsministerin, Helmut Samonigg Rektor der Medizinischen Universität Graz, Gerhard Jelinek Patientenanwalt, Ernest Pichlbauer Gesundheitsökonom, und Harald Schlögel Vizepräsident der Ärztekammer.
Zum Thema Struktur im Gesundheitssystem
Zum Thema Geld:
Zum Thema Ansätze &Lösungen:
Finanzierung aus einer Hand.
Wir müssen die holen die in der Lage sind uns zu helfen.
Die Erkenntnis nach 50 Minuten Talk, es fehlt an geeigneten Steuerungsmaßnahmen!
Österreichs Gesundheitssystem –
Zwischen Imagepflege und struktureller Gefährdung
Von Fynn Brugger
Von außen wirkt Österreichs Gesundheitswesen stabil: moderne Infrastruktur, medizinischer Fortschritt, hohe Investitionen. Doch ein genauer Blick hinter die Kulissen zeigt systemische Risiken, die zunehmend Vertrauen und Versorgung untergraben.
In meiner Recherche – gestützt auf internationale Statistiken, Fachstudien und ein mehrjähriges Patienten Monitoring – offenbart sich ein besorgniserregendes Bild. Nicht nur das Verhalten einzelner Menschen ist verantwortlich für die steigende Krankheitslast, sondern das Gesundheitssystem selbst ist zum Risikofaktor geworden.
Zwischen Image und Realität
Das öffentliche Bild des Gesundheitswesens speist sich aus Erfolgen vergangener Jahrzehnte. Politik und Branchenvertreter:innen verweisen gerne auf medizinische Innovationen, pharmazeutische Stärke und den Ausbau von EU-geförderten Primärversorgungseinheiten.
Doch die Realität zeigt:
Während das System wirtschaftlich floriert, steigt parallel die Abhängigkeit der Bevölkerung von medizinischer Versorgung – bei immer dünner werdendem Fundament.
Österreich im internationalen Vergleich
Mit jährlich über 6.400 € Pro-Kopf-Ausgaben zählt Österreich zu den zehn teuersten Gesundheitssystemen der Welt. Und dennoch: Im Ranking der Todesfälle pro 1.000 Einwohner liegt Österreich laut internationalen Statistiken nur auf Platz 162 von 234 Staaten – zwischen Aserbaidschan und Togo. Diese Zahlen zeigen deutlich: > Hohe Ausgaben bedeuten nicht automatisch bessere Versorgung. Staaten mit vergleichbaren Herausforderungen wie Aserbaidschan kommen mit einem Bruchteil der Mittel aus.
Systemblindstellen – drei unterschätzte Ursachen
Die verlorene Generation im niedergelassenen Bereich
Zahlreiche erfahrene Ärzt:innen scheiden altersbedingt aus dem System – doch eine mittlere Generation fehlt. Nachwuchs übernimmt oft mit mangelnder Begleitung, strukturelle Übergänge existieren kaum.
➡Die Folge: Versorgungslücken, Vertrauensverlust und fachliche Unsicherheit.
Politisch legitimiertes Risikoverhalten
Rauchen, Alkohol und Zucker gelten als Hauptursachen chronischer Erkrankungen. Doch diese Konsummuster wurden über Jahrzehnte politisch begünstigt, steuerlich mitfinanziert und gesellschaftlich verharmlost.
➡ Heute fordert man Eigenverantwortung – ohne die frühere Mitschuld zu benennen.
Kipppunkt durch Überversorgung
Ab einem bestimmten Investitionsniveau kippt die Systemlogik: Therapie wird zur Leistungspflicht, Medikationen ersetzen Zuwendung, Struktur verdrängt Vertrauen.
➡ Verwaltung wächst, Gesundheit schrumpft.
Exkurs:
Der Kipppunkt – Wenn Versorgung zur Belastung wird
Ein Kipppunkt im Gesundheitssystem ist nicht durch eine fixe Eurozahl definiert, sondern durch ein verschobenes Verhältnis von Aufwand und Ergebnis.
Ärztefehler und unsichtbare Suizidraten
Laut `British Medical Journal´ gehören Ärztefehler in den USA bereits zur dritthäufigsten Todesursache – in einem der teuersten Gesundheitssysteme weltweit.
Auch in Österreich zeigen qualitative Auswertungen und Patientenberichte eine steigende Fehlerhäufigkeit:
Suizide infolge systemischer Medikationsbelastung bleiben in offiziellen Statistiken unberücksichtigt – sie werden lediglich nach Ausführungsart klassifiziert, nicht nach Ursache.
✅ Fazit – Verantwortung statt Schönreden
Was Österreich braucht, ist kein weiterer Imageausbau, sondern eine ehrliche Strukturkorrektur:
> Denn: Gesundheit darf kein Nebenprodukt wirtschaftlicher Interessen sein – sondern muss als Grundrecht strukturell gesichert werden.
Fynn Brugger ist Autor und Gründer der Bewegung "Der Gesundheitsaktivist". Seit vielen Jahren gilt er als vertrauter Ansprechpartner, für Menschen, die im komplexen Gesundheitssystem Orientierung suchen. Seine kritische Haltung entstand aus eigener Betroffenheit: Nach einem ärztlichen Versäumnis infolge eines Sportunfalls wandelte er persönliche Erfahrung in systemische Analyse um.
Als Initiator von aipraxis.dev, Gründer des Vereins wissenschaft-mitgestalten.eu und Entwickler der “Primary Care Flakes” verbindet er gesundheitswissenschaftliche Perspektive mit gesellschaftspolitischem Engagement.
Sein Ziel: Menschen aufklären, Patient:innen schützen und Strukturen hinterfragen, bevor Schaden entsteht
Nicht jede Erfahrung im Gesundheitsbereich ist sichtbar. Was viele spüren, bleibt oft anonym, versandet oder wird übergangen. Der Gesundheitsaktivist macht diese Erlebnisse sichtbar - und entwickelt daraus einen qualitativen Kompass, der Systemverhalten in Echtzeit reflektiert. Nicht als Angriff, sondern als notwendige Ergänzung für die größte Gruppe im System.
Deutschland – Warum es sich lohnt, neben der KI auch die verlorengegangenen Fähigkeiten des Menschen wieder neu zu entdecken. Ein Kommentar von Fynn Brugger.
Unsere heutige Gesundheit beeinflusst künftige Generationen
In Zeiten explodierender Gesundheitskosten und eines Lebensstils, der unsere körperlichen Resistenzfähigkeiten immer mehr zusätzt, sollten wir den Begriff „Anlernen“ auch für uns Menschen wieder in Betracht ziehen. Es scheint so, als ob wir glauben würden, dass die nächste Generation ohne unser Zutun widerstandsfähiger wird. Doch auf natürliche und bewährte Weise der Fortpflanzung können wir dies nicht hoffen.
Perfektioniert seit Millionen von Jahren
Zu schnell und zu rigoros haben wir uns von den biologischen Stärken der natürlichen Resistenz verabschiedet – Fähigkeiten, die wir Menschen über Millionen von Jahren angeeignet und perfektioniert haben. Ein paar Jahrzehnte der Kompensation von außen reichten aus, um viele dieser natürlichen Kräfte zu verlieren. Anlagen, die uns heute bei der Abwehr von krankmachenden Einflüssen wertvollen Dienst leisten könnten.
China setzt im eigenen Land lieber auf TCM
Die Verlockung, zu glauben, beheizbare Kleidung, hochverarbeitete Lebensmittel und schnell wirkende Medikamente tun uns gut, ist groß. Diese Annahmen unterstützten zwar das wirtschaftliche Wachstum, uns Menschen ist diese Entwicklung jedoch weniger zuträglich. Selbst China, eine der Arzneimittelfabriken für die westlichen Industriestaaten, setzt im eigenen Land lieber auf TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).
Traditionelle Bausteine stärken unsere Abwehr
Wie die KI leben auch unsere Körperzellen von einer Lernkurve, die durch Herausforderungen und Wiederholungen entsteht. Das fehlende Vertrauen in den eigenen Körper und die allgemeine Unsicherheit im Umgang mit ihm belasten unser Gesundheitssystem enorm. Bewiesen ist, ein Körper, der moderne Lebensformen mit traditionellen Bausteinen verbindet, ist imstande, bis zu 40% besser auf krankmachende Einflüsse zu reagieren.
Überraschende Ergebnisse in der Langzeitbeobachtung
Eine Langzeituntersuchung von wissenschaft-mitgestalten/eu hat gezeigt, dass wir durch gezieltes Körperzellentraining – wie Barfußlaufen und Kältereize im Freien – viele positive Effekte für unsere Gesundheit gewinnen können. Die Aktivierung unseres Braunfettanteils und die Verdichtung sowie Beschleunigung des Zellzyklus schaffen ein Schutzschild, das externe Lösungen zweiter Wahl beinahe überflüssig macht. Langzeitmethoden haben ergeben, dass eine mäßig geforderte Zellstruktur eine bessere Immunantwort in feindlicher Umgebung bereithält. Ein trainiertes Zellsystem kann Bakterien und Viren aus offenen Wunden fernhalten und erfrierungsbedingtes Gewebe ohne bleibende Schäden regenerieren.
In uns Menschen steckt ein enormer Schatz
Dies zeigt, dass in uns ein enormer Schatz an Ressourcen schlummert, der durch ehrliche Aufklärung zu bergen wäre. Die Entwicklung hin zu Überversorgung und Endlosmedikation sollte deshalb nicht das Ziel unserer Gesellschaft werden. Mit weniger Angst und mehr Vertrauen in unseren inneren Arzt würden wir einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung unseres Gesundheitssystems leisten. Dieser Ansatz sollte Anliegen und wesentlicher Teil unseres Gesundheitsverständnisses für die Zukunft werden.
International – Der gemeinnützige Verein "wissenschaft-mitgestalten/eu" und die daraus entstandene Initiative **aipraxis.dev** haben in der Forschung zu braunem Fett bemerkenswerte Fortschritte erzielt. Geleitet von Fynn Brugger, haben diese Plattformen maßgeblich zur Entdeckung und Untersuchung von braunem Fettgewebe beigetragen, das eine bedeutende Rolle im Energiestoffwechsel und der Regulation der Körpertemperatur spielt.
Wissenschaftler aus Bonn und Dänemark haben kürzlich ein Protein namens "AC3-AT" entdeckt, das für die Abschaltung der Aktivität des braunen Fettes verantwortlich ist. Diese Entdeckung könnte zu einer vielversprechenden Strategie zur sicheren Aktivierung des braunen Fettgewebes und zur Bekämpfung von Fettleibigkeit und Immundefiziten führen, die in Folge für hohe Kosten im Gesundheitswesen verantwortlich sind. Die Forschung zur Entwicklung dieser therapeutischen Anwendungen könnte jedoch noch 10 Jahre andauern und erhebliche Kosten verursachen – Schätzungen zufolge bis zu mehreren Milliarden Euro.
Parallel zu diesen wissenschaftlichen Fortschritten gibt es seit Millionen von Jahren natürliche Methoden zur Aktivierung und Abschaltung von braunem Fett, die bereits in unserem Körper angelegt sind. Seit mehr als zwei Jahrzehnten untersucht Fynn Brugger die unterschiedlichsten Methoden zur natürlichen Nutzung von braunem Fett und deren Auswirkungen. Sein Fazit: „Mutige und ambitionierte Langzeitversuche führten zu einer extremen Lernkurve bei den braunen Fettzellen. Das heißt, selbst wenn man bei plus/minus Null Grad Celsius barfuß mit kurzer Sommerkleidung eine Mountainbike-Tour unternimmt, gleicht das braune Fett beim Bergabfahren eine gefühlte Temperatur von bis zu minus 15 Grad aus. Trotz dieser Extreme bleibt der Körper weitgehend warm und schützt sich vor negativen Folgen und Erkältungen, so Brugger.
Diese beeindruckenden Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von natürlichen Methoden zur Aktivierung von braunem Fett. Brugger betont: „Die Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen sind wertvoll für die Forschung und zeigen, dass wir etwas, das wir in besserer Form bereits in uns tragen, nicht übermäßig technologisch entwickeln müssen.“
Der volkswirtschaftliche Schaden durch Übergewicht und einer geschwächten Immunantwort belaufen sich weltweit auf mehrere Milliarden Euro jährlich. Diese wirtschaftlichen Belastungen umfassen sowohl direkte Kosten für das Gesundheitswesen als auch indirekte Kosten wie Produktivitätsverluste und Frühverrentung. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, sowohl wissenschaftliche Innovationen als auch natürliche Methoden zur Aktivierung von braunem Fett zu berücksichtigen, um eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung zur Bekämpfung von Fettleibigkeit und Immunschwäche zu finden.
Die Regale im Supermarkt quellen über vor Gesundheitsversprechen: angereicherte Fertigprodukte, funktionelle Snacks, sogenannte Health Claims. Das klingt zunächst hilfreich – doch vielen dieser hochverarbeiteten Produkte fehlt genau das, was unsere Körperzellen zur echten Gesunderhaltung brauchen: ursprüngliche, evolutionär vertraute Nährstoffe, wie sie in naturbelassenen Pflanzen vorkommen.
Jahrzehntelange industrielle Verarbeitung hat das natürliche Gleichgewicht verschoben.
Zwar werden viele Produkte künstlich mit isolierten Wirkstoffen „aufgewertet“, doch diese stehen in keinem sinnvollen Zusammenhang mit dem komplexen Aufbau pflanzlicher Nährstoffstrukturen, wie sie über Millionen Jahre gewachsen sind.
Das Problem:
Unsere Zellen erkennen diese synthetischen Stoffe kaum wieder. Denn unser Körper verarbeitet am besten das, was ihm vertraut ist – und das sind keine Laborprodukte, sondern Brennnessel, Löwenzahn und andere Wildpflanzen mit essenziellen Nährstoffen für Haut, Knochen, Darm und Leber.
Die Folge?
Die naturgegebene Selbstheilungskraft unseres Körpers gerät ins Hintertreffen. Künstliche Ersatzstoffe übernehmen die Kontrolle, während aggressive Medikamente mit Nebenwirkungen für den Ausgleich sorgen sollen und die natürliche Regeneration zusätzlich belasten. So entsteht ein Teufelskreis, in dem Symptome überdeckt, Ressourcen erschöpft und Menschen in eine gesundheitliche Abhängigkeit gedrängt werden.
Dafür braucht es viele Generationen
Das passiert immer häufiger – weil unser Körper nicht in der Lage ist, sich innerhalb weniger Generationen an eine radikal veränderte Ernährungsweise anzupassen. Diese entfremdet sich unter dem Einfluss wirtschaftlicher Interessen und zunehmender Verarbeitung von jenen Nährstoffen, die unser Körper am besten verwerten kann.
Die gute Nachricht?
Es braucht keine große Revolution – nur kleine, aber gezielte Impulse. Bereits zwei bis drei Wild- oder Heilkräutergerichte, regelmäßig in die Ernährung integriert, können dem Körper vertrautes Terrain zurückgeben. So kann die körpereigene Selbstregulation wieder in Gang kommen – und ein sanfterer und gesünderer Übergang bei der Ernährungstransformation entstehen. Der schöne Nebeneffekt: Ungünstige Medikationen lassen sich dadurch auf natürliche Weise langsam wieder zurückgedrängen.
Österreichs Gesundheitssystem!
Zwei Drittel der Österreicher leiden an chronischen Beschwerden. Dass müsste nicht sein, meint Fynn Brugger Initiator von aipraxis.dev und kündigt hierzu eine Gegenoffensive für die Betroffenen an.
In der Akutversorgung gehört unser Land zu den besten der Welt. Das wirkliche Dilemma spielt sich aber viel tiefer ab und betrifft jene, bei denen die Ursache für ihre Beschwerden nicht für alle ersichtlich an der Oberfläche schwimmen. Dass der sorglose Umgang mit dieser großen Gruppe unser Gesundheitssystem noch nicht gesprengt hat, verdanken wir einzig und allein der Leidensfähigkeit, vieler dieser Betroffenen - so Brugger. Auf welche Dynamik wir zusteuern wird ersichtlich, wenn wir uns anschauen wie andere Länder auf solche Entwicklungen reagieren.
Legalisiertes Kiffen gegen Leidensdruck
Unser großer Nachbar macht es vor! Kaum ein anderes Land hat in den letzten Jahrzehnten mehr chronisch kranke Menschen zu beklagen als Deutschland. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Veränderter Lebensstil, vererbte Genetik, industriellverarbeitete Lebensmittel, aber auch viele unnötige Operationen und der sorglose Umgang mit Arzneien haben dazu geführt. Die Angst davor, dass ein bisweilen als verlässlich eingestuftes Gesundheitssystem von unzufriedenen Menschen mit chronischen Verläufen überrollt wird, war zweifelsohne mit ausschlaggebend für eine der höchst umstrittensten Regierungsmaßnahmen – „die Cannabis legalisierung“! Vermutlich ist der Griff zum Joint die kostengünstigste Lösung mit „chronisch kranken“ kostenverträglich umzugehen – so Fynn Brugger!
Pseudomaßnahmen als
Zeichen des guten Willens
Auch Österreich steht vor einem Problem im Umgang mit chronisch kranken Patienten. Wer sich jemals in eine von der gesetzlichen Krankenkassen geführten therapeutischen Einrichtungen begeben hat, kennt es zugut. Starre Standardanwendungen in immer kürzeren Behandlungszeiten zielen eher auf eine Pseudomaßnahme ab, als auf wirkliche Hilfe. Da passt es gut, dass dem Wert einer solchen Behandlung im Nachhinein keine große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wer kann und das nötige Geld mitbringt rettet sich gleich oder anschließend in den undurchsichtigen freien Markt für therapeutische Zuwendungen. Was aber auch dort meist ausbleibt, ist das Ende einer schmerzgeplagten Odyssee. Im Gegenteil, die meisten dieser Patienten befinden sich weiterhin in einer Behandlungsdauerschleife ohne ihrem Ziel „beschwerdefrei zu werden“ je näher gekommen zu sein.
Verbesserte Diagnostik würde Abhilfe schaffen
Fynn Brugger ist sich sicher, wir müssen den Pfad der Symptombehandlung
verlassen und uns schleunigst in Richtung Ursachenbehandlung weiterentwickeln. Das kann aber
nur gelingen, wenn wir in eine verbesserte Diagnostik investieren. Ständig und dauernd gegen einen Verursacher anzukämpfen schadet zuletzt bis auf wenigen Profiteuren, allen die in diesen
Kreislauf verharren. Für ihn steht fest, für die Große Gruppe, die mit chronischen Beschwerden kämpft, benötigen wir dringendst eine adäquate Lösung - ansonsten mündet deren Perspektivlosigkeit
in eine noch nie dagewesene Pandemie der Suiziden! ENDE
AUF WAS WARTEN WIR! - auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Spanien und weitere Länder kämpfen gegen massive Unzufriedenheit und Versorgungslücken
im Gesundheitssystem.
Mit bis zu 1,5 Milliarden wird der Abrechnungsbetrug bei Test- und Impfstraßen alleine in Deutschland beziffert. Dem nicht genug kommen immer noch neue Verfehlungen zu Tage. Wie erst gestern bekannt wurde sind in Salzburg 147.000 Corona-Impf-Dokumente "verschwunden"
In Salzburg ist derzeit eine Festplatte nicht auffindbar, auf der das Rote Kreuz die Scans von 147.000 Dokumentationsbögen von Corona-Impfungen gespeichert hatte.
Wir haben leider feststellen müssen, dass uns ein Datenträger fehlt", sagte der Landesrettungskommandant des Roten Kreuz Salzburg, Anton Holzer, am Montag zur APA und sprach von einer unangenehmen Sache.
Abbau der Impfstrassen musste schnell gehen!
Der Druck für die Mitarbeiter sei sehr hoch gewesen. Der Abbau der Impfstraßen musste schnell gehen. Die Dinge sind alle in Lager gekommen und wurden dann zum Teil erneut übersiedelt. Der Datenträger dürfte da wohl in einer Tasche irgendwo dabei gewesen sein, sagt Holzer am Montag den 16. Oktober 2023.
Ermittler in Deutschland reden von riesigen Schaden!
Die Kontrollen der Corona Impf- & Testzentren erweisen sich im Nachhinein als unzureichend. Ermittler der Polizei gehen bei Bürgertests und Impfstraßen bundesweit von einem Schaden von mehr als 1,5 Milliarden Euro aus.
Kaum Konsequenzen zu erwarten!
Ermittler, die sich mit dem Abrechnungsbetrug in der Pandemiezeit befassten, war schon lange klar, dass die Kontrolle nicht funktionieren konnte. KVen und Gesundheitsämter schoben sich die Verantwortung gegenseitig zu. Dazu kam, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen von jeder abgerechneten Position ein Honorar für die Auszahlung und Kontrolle erhalten haben. Die Ermittlungskommission für Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen, hat dies für einen "Fehler im System" gehalten. Das aufdecken von fingierten Abrechnungen hätte auch deren Honorar verringert. Ein Anreiz, besonders kritisch zu prüfen, war das nicht!
Primärversorgung
Kleine CI genormte „primary care flakes“ für die präventive und schnelle Versorgung vor Ort. Der in Österreich und Deutschland tätige Projektentwickler Fynn Brugger wirbt für eine innovative Neuausrichtung in der Primärversorgung.
Sein Lösungsvorschlag ist revolutionär. Bei genauer Betrachtung ergibt aber jede seiner Überlegungen einen Sinn. Er setzt auf kleine effiziente Lösungen vor Ort, die exakt dafür konzipiert sind, wofür sie stehen sollen – den Menschen in ihrer Umgebung die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu sichern.
Geht es nach dem gebürtigen Steirer, gehören Image- & Qualitätsprobleme in der Allgemeinmedizin bald der Vergangenheit an. Mit seinem Projekt aipraxis.dev verfolgt er die Strategie einer Corporate-Identity Versorgung. Welche Auswirkungen das anvisierte System auf bestehende Gesundheitssysteme und deren Gesellschaft hat, will er künftig für jedes EU Mitgliedsland individuell darstellen. Interessierte können den Fortschritt des Projektes auf www.aipraxis.dev mitverfolgen und unterstützen.
Warum ist ein einheitlicher Zugang ins Gesundheitssystem so wichtig?
Vieles wird dadurch einfacher und günstiger, meint Fynn Brugger! Ein genormter Zugang zur Erstversorgung ermöglicht bestehende Schwächen in Stärken umzuwandeln. Dazu gehört eine durchgehend hohe Versorgungsqualität, eine neue Dimension wirtschaftlicher Effizienz und die Chance auch für den ländlichen Raum wieder medizinisches Personal zu finden.
Wo liegen die Stärken im System Fynn Brugger?
Er setzt in seiner Vorschau auf mikro genormte „primary care flakes“. So genannte aipraxen - ausgestattet mit modernster Technologie, in fortschrittlichem Architekturdesign, kleinen Zweier-Teams und einem hohen Maß an Rekrutierungsflexibilität unter Jungmediziner-/innen. Die Welt hat sich verändert, deshalb muss sich auch unsere Denkweise verändern, meint der gebürtige Steirer. Wer heute noch versucht, über hohe finanzielle Anreize Ärzte aus der Stadt für eine ausgeschriebene Allgemeinpraxis am Land zu gewinnen - der darf sich nicht wundern, wenn er nach drei Jahren wieder am Anfang steht.
Die Chance für eine gelungene Gesundheitsversorgung auf breiter Front liegt unter anderem auch im Angebot einer flexiblen Ortswahl. Für sechs Monate aufs Land zu wechseln kann aus vielerlei Überlegungen reizvoll sein – nicht dagegen für immer. Das System der kurzzeitigen Ortsveränderung hat Charme, setzt aber wichtiges voraus - einen genormten Arbeitsplatz, der einem bis ins kleinste Detail vertraut ist! Ein Mehrwert, den auch Patienten auf Reisen oder im Ausnahmezustand zu schätzen wissen.
Viele kleine vernetzte Lösungen ergeben auch „GROSSES“
Die Vorteile von Mikrolösungen in der Gesundheitsversorgung werden massiv unterschätzt, meint Fynn Brugger. Zu Unrecht! Im Vergleich zu bestehenden Lösungen sind sie diesen in fast allen Belangen „Kosten, Standortwahl, Bauzeit, Versorgungsqualität und der technischen Weiterentwicklung" um Längen überlegen. Die auf hybride Verwendung spezialisierten „primary care flakes“ verfügen über modernste Telematik- & Diagnose Tools. Damit sind sie in der Lage mit einem Mindestmaß an Betriebskosten Regionen mit bis zu 5000 Einwohnern auf hohem Niveau zu versorgen. Für Massenereignisse, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, lässt sich das System über eine integrierte Außenringversorgung in nur wenigen Stunden zur Notfall-Anlaufstelle adaptieren. Ein entscheidender Vorteil, wenn es um schnelle Reaktionszeiten und die Minimierung von Kosten geht.
Aus Fehlern lernen
Zudem entstehen durch die Vervielfältigung enorme Erfahrungswerte, die jedem einzelnen Standort in vollem Umfang zugutekommen. Im Vergleich dazu, ist der Bau komplexer Krankenhäuser und Gesundheitszentren ein Ritt auf der Rasierklinge, meint der Steirer. Sowohl finanziell, als auch was den Fertigstellungstermin und die zu erwartenden Mängel angeht.
Eines vorweg, beide sind Minimalisten! Den Unterschied zwischen aipraxis & CarePod macht dann aber doch nicht nur der anwesende Arzt vor Ort aus! Ärzte sollen künftig immer mehr Patienten versorgen - möglichst schnell, effizient und kostengünstig.
aipraxis.dev und das US-amerikanische Unternehmen Forward Health arbeiten unabhängig von einander an einer ganz neuen Idee, wie das klappen könnte. Die 2017 vom Ex-Google-Manager Adrian Aoun gegründete Firma hat den CarePod erfunden, die Arztpraxis mit künstlicher Intelligenz, aber ohne Arzt.
Die mit jeder Menge Medizintechnik ausgestattete 6m²-Kapsel wird jetzt in der USA in ersten Einkaufszentren und großen Bürogebäuden aufgestellt. Sie soll den Nutzern vergleichbare Möglichkeiten wie ein Hausarztbesuch bieten, aber vollautomatisch. Nur im Hintergrund ist für Fragen und Probleme ein Medizinscher Assistent vor Ort, der die Untersuchungen aber nicht durchführt.
Zum Leistungsumfang gehören Ganzkörperscan, Herzgesundheit, Schilddrüsentests, Blutdruck, Blutproben, Gewichtsmanagement, Tests auf Diabetes, Covid 19 und HIV sowie für Nieren- und Lebergesundheit. Dafür sind jede Menge Sensoren, Scanner, Mikrofone, Kameras und Gerätschaften für Probeentnahmen an Bord. Ärzte gibt es dabei gottlob auch noch. Aber sie sollen nur die an sie übertragenen Ergebnisse prüfen und Rezepte ausstellen, die dann sofort im CarePod ausgedruckt werden. Außerdem beantworten die Ärzte per App Fragen und kümmern sich bei Bedarf um Überweisungen zu Spezialisten. Durch die Prozeduren, die auch für ältere Personen gut zu bewältigen sein sollen, führt eine virtuelle Stimme.
Die Vision von Fynn Brugger aipraxis.dev & Forward-Chef Adrian Aoun: “ Wir müssen Möglichkeiten finden, die Arbeit von Ärzten so zu skalieren, dass sie mehr Menschen helfen können“ Das Abo für alle Leistungen des CarePod kostet 99 Dollar im Monat.
Privatisierung jetzt auch in Österreich möglich!
Durch den Wegfall des Vetorechts der Ärztekammer bei der Gesundheitsreform von Johannes Rauch wird es auch in Österreich künftig möglich sein, private Ambulatorien zu gründen und zu betreiben. Sogar dafür um Kassenverträge anzusuchen! Damit steht der niedergelassene Bereich des Gesundheitssystems vor dem größten Wandel der Geschichte.
Der Kostendruck in der Gesundheitsversorgung nimmt stetig zu. Mit einer 3D animierten Echtzeitsimulation lassen sich die Chancen und Risiken von Innovationsprojekten besser abschätzen. Wie sinnvoll es sein kann, ein solches Instrument auch in der Primärversorgung einzusetzen, soll das Projekt aipraxis.dev zeigen.
Prozesse zu simulieren ist in anderen Bereichen gang und gäbe. Der Blick in die Zukunft bietet viele Möglichkeiten. Im Gesundheitswesen können Arztpraxen entsprechend der konkreten Anforderungen geplant und ausgestattet werden. Unterschiedliche Annahmen und verschiedene Szenarien helfen dabei die Planung zu optimieren, Kosten zu sparen und die beste Variante zu finden.
Der Gesundheitsbereich nutzt diese Möglichkeit bislang noch nicht in gleichem Maße. Was in Kliniken und Krankenhäusern bereits zarte Wurzeln geschlagen hat ist im niedergelassenen Bereich trotz vergleichbar hoher Ärzteanzahl noch unvorstellbar. Als Argument werden hierfür häufig die kleinen Strukturen und der sehr unterschiedliche Qualitätsstandard der niedergelassenen Ärzteschaft angeführt. Doch durch den hohen Kostendruck im Gesundheitssystem steigt auch im niedergelassenen Bereich der Druck, Abläufe zu standardisieren und zu optimieren. Angesichts dieser Entwicklung wird es immer wichtiger, Personal und Infrastruktur möglichst optimal einzusetzen und auszulasten. Das gilt ins besonders dort, wo immer weniger Ärzte für immer mehr Patienten zuständig sind. Das Ziel ist es, unabhängig von äußeren Einflüssen, Patienten optimal zu behandeln und Abläufe so zu organisieren, damit keine Überforderung bei den niedergelassenen Ärzten entsteht.
Auch in der Primärversorgung lassen sich Prozesse standardisieren!
Zwar greift der eine oder andere niedergelassene Arzt schon heute nach Lösungen, um Prozesse zu verbessern, doch meist treten die erwarteten Effekte nicht im gewünschten Ausmaß ein. Das liegt häufig daran, dass mögliche Szenarien nicht ausreichend durchgerechnet und verglichen werden, oder sich nur schwer oder sehr kompliziert in bestehende Strukturen einbinden lassen. Mit einer 3D animierten Echtzeitsimulation lassen sich Praxisarchitektur und Prozessabläufe besser planen. Sie sind eine wichtige Entscheidungshilfe für zukünftige Investitionen. Dabei unterscheiden sich Prozesse im Gesundheitswesen natürlich von denen anderer Wirtschaftsbereiche. Während anderer Orts vieles standardisiert ist, sind Patientenaufkommen, Diagnose- und Behandlungsschritte nicht immer vorauszusehen. Das ist jedoch kein Grund, der gegen den Einsatz von Simulationen spricht. Mit Elementen der Wahrscheinlichkeitsrechnung lassen sich die Folgen unterschiedlicher Entwicklungen durchaus zielgenau abschätzen. So können die Zahl der zu versorgenden Patienten und die damit verbundene Auslastung der Praxis variieren. Gleiches gilt auch für die Zeit, die ein einzelner Patient in Anspruch nimmt. Umso wichtiger ist es über die Simulation ein System zu entwickeln, dass auf jegliche Verschiebung flexibel regiert ohne die Patientenzufriedenheit aufs Spiel zu setzen.
Aipraxis.dev übernimmt Vorreiter Rolle!
Über ein 3D animiertes Simulationsmodell soll eine systemische und vernetzte Allgemeinpraxis der Zukuft entwickelt werden. Das Ziel ist es, den Betrieb möglichst realitätsgetreu abzubilden. Dazu fließen Faktoren wie, regionale Besonderheiten, demografischer Wandel, Einwohnerzahl, Krankheiten der Patienten, die Belegung der Untersuchungsräume oder je nach Krankheit erforderliche Laboruntersuchungen sowie die Notwendigkeit, Notfälle vorzuziehen in die Berechnungen ein. Bei einem solchen Modell werden auch alle verfügbaren personellen und räumlichen Kapazitäten sowie die technische Ausstattung berücksichtigt. Fehlende Basisdaten werden durch eigene Umfragen und Auswertungssysteme erhoben und aufbereitet.
Mit Hilfe des Simulationsmodells können Aussagen getroffen werden zu Behandlungszahlen, Praxisabläufen, Schwerpunktkrankheiten, Wartezeiten sowie die Auslastung der eingesetzten Ressourcen. Auf dieser Grundlage lässt sich der Bedarf an Räumlichkeiten, Personal oder Diagnostik-Equipment besser planen. Wenn Prozesse mit Erlösen und Kosten hinterlegt sind, lässt sich am Ende des Tages neben der Patientenzufriedenheit auch die Wirtschaftlichkeit bewerten.
Beobachtungen über lange Zeit möglich!
Eine 3D animierte Echtzeitsimulation kann aufzeigen, wie sich eine veränderte personelle, räumliche und technische Ausstattung im "täglichen Ablauf oder bei Massenereignissen“ auswirken. So lässt sich der Betrieb gedanklich über mehrere Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre durchspielen. Risiken sind so frühzeitig erkennbar. Dadurch lassen sich Entscheidungen für Investitionen auf einer belastbaren Grundlage treffen. Eine 3D animierte Echtzeitsimulation kann aber auch bei organisatorischen Veränderungen wie Öffnungszeiten, der Einbindung telemedizinischer Angebote oder bei der Anschaffung neuer Diagnostikgeräte und AI unterstützter ID wertvolle Dienste liefern. Planungen aller Art können so vor ihrer Umsetzung verifiziert und eventuell nachjustiert werden. Somit steht mit einem Simulationsmodell ein wichtiges Instrument zur Verfügung, um Prozesse im Gesundheitswesen effizienter zu gestalten und die Folgen verschiedener Alternativen für die Verantwortlichen transparent zu machen.
Das österreichische Gesundheitssystem droht zu kollabieren. Die demographische Entwicklung, eine zunehmende Bevölkerung und die laut neuerster Studie immer kränker werdende junge Generation schlagen sich in steigenden Kosten nieder. Dazu kommt noch der Trend zu mehr Teilzeit und fehlenden Ärzten. Patienten warten oft monatelang auf eine wichtige Untersuchung.
Zuletzt wurde von höchster Stelle sogar vor einem Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung gewarnt. Um das zu verhindern, werde es mehr Geld brauchen, wie Gesundheitsminister Johannes Rauch betont. Das ist insofern überraschend, da bereits eine enorme Menge Geld in den Gesundheitssektor fließt, die öffentlichen Gesundheitsausgaben sind in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt: Seit 2012 sind die Gesundheitsausgaben pro Kopf um fast 60 Prozent gestiegen, im Vergleich dazu stieg die Inflation im selben Zeitraum mit 26,4 Prozent weniger als halb so stark.
Wären die Gesundheitsausgaben seit 2012 nur mit der Inflationsrate gestiegen, wären wir 2022 bei nur rund 3.700 Euro pro Kopf gelegen. Mittlerweile betragen die staatlichen Gesundheitsausgaben bereits 9,3 Prozent der Wirtschaftsleistung. „Die Gesundheitsausgaben in Österreich werden in den kommenden Jahren durch das Zusammentreffen mehrerer beeinflussender Faktoren weiter stark ansteigen. Die Regierung muss dafür die notwendigen finanziellen Spielräume schaffen“, sagt Agenda Austria-Ökonom Marcell Göttert.
Gesundheits- & Versorgungsdaten ermöglichen dem Gesundheitswesen und der Forschung medizinischen Fortschritt und bessere Prävention und Behandlung der Patientinnen und Patienten.
Es ist daher wichtig, die Nutzung von Gesundheitsdaten zum Wohl der Patientinnen und Patienten und im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben in Versorgung und Forschung weiter zu fördern und die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung konsequent weiter zu verfolgen. Mit dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz sollen Gesundheitsdaten für die Forschung erschlossen werden. Kern des Gesetzes ist die erleichterte Nutzbarkeit von Gesundheitsdaten für gemeinwohlorientierte Zwecke. Dazu wird unter anderem eine dezentrale Gesundheitsdateninfrastruktur mit einer zentralen Datenzugangs- und Koordinierungsstelle für die Nutzung von Gesundheitsdaten aufgebaut. Das Ziel: eine bessere Gesundheitsversorgung für alle! Das geplante Vorhaben müsse aber konkrete zusätzliche Maßnahmen und Garantien enthalten um den mit der jeweiligen Verarbeitung einhergehenden hohen Risiken für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen angemessen begegnen zu können.
Ob in Österreich oder in Deutschland, die Probleme sind identisch! – Für viele Patientinnen und Patienten dürfte sich die Suche nach dem passenden Arzt inklusive zeitnahem Termin in Zukunft noch einmal erschweren.
In den kommenden zwei bis drei Jahren werden etwa zehn Prozent der Arztpraxen altersbedingt schließen, sollte sich keine Nachfolgeregelung finden. Davor warnt Andreas Gassen Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung,Unterfinanzierte Arztpraxen und steigende Bürokratie setzen den Medizinern zu. Praxen schließen und Neugründungen werden immer unattraktiver. Davon seien nicht nur ländliche Gebiete betroffen.
Auch in Großstädten sind zahlreiche Praxisschließungen zu befürchten, was die wohnortnahe Versorgung deutlich einschränken wird. „Die flächendeckende Versorgung steht konkret deshalb auf dem Spiel.“ Am Freitag 18. August 2023 kam es deshalb zur Krisensitzung der Kassenärzte. Rund 800 Ärzte und Psychotherapeuten sollten dabei einen Forderungskatalog erarbeiten, der an den deutschen Gesundheitsminister Lauterbach übergeben werden soll. Soll der nicht umdenken, drohe der „Praxis-Kollaps“. Die Forderung " eine ausreichende Finanzierung um die Gründung einer Praxis wieder attraktiv“ zu machen. Es gebe „keinen Inflationsausgleich“, die Ärzteschaft werde „mit Bürokratie und unausgereiften digitalen Anwendungen gegängelt.
Diametrale Entwicklung
"Die Lücken in der österreichischen Gesundheitsversorgung werden dramatisch anwachsen," prognostiziert Fynn Brugger von aipraxis.dev. Wichtige Faktoren nehmen eine gefährliche diametrale Entwicklung
Vieles davon war schon lange absehbar! Österreichs Bevölkerung wächst kontinuierlich. Dazu kommt eine zunehmend älter werdende Gesellschaft. Allein das, wäre schon alarmierend. Dem nicht genug, kommen noch verlässliche Studien zum Ergebnis: „Die junge Generation wird immer krankheitsanfälliger“ und Massenereignisse wie Corona werden uns künftig öfter heimsuchen. Wer jetzt glaubt, die Vorzeichen haben damit den Zenit erreicht - der irrt! In den nächsten Jahren werden die Allgemeinmediziner der geburtenstarken Jahrgänge in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen. Ein Faktor, der noch einiges an Brisanz mitbringen wird!
Was haben wir dieser Entwicklung entgegen zu setzen? "Ehrlich gesagt – nicht viel", meint Fynn Brugger! Die Zahl der Allgemeinmediziner ist seit vielen Jahren rückläufig. Zudem kommt noch eine stagnierende oder leicht rückläufige Anzahl von Medizin Absolventen/-innen. Was sich aber noch viel schmerzlicher auswirken wird, ist die Tatsache, dass 30 % dieser Absolventen/-innen nie den Beruf des Arztes ausüben werden. Ein eindeutiger Trend, der schon seit 2008 kontinuierlich anhält. Für die verbliebene Ärzteschar der jungen Generation gehören „Work Life Balance“, der Trend zur urbanen Wirkstätte, sowie ein Angestelltenverhältnis zum bevorzugten Jobprofil. Faktoren die nicht unbedingt erwarten lassen, hemdsärmelig eine Trendumkehr zu erreichen.
Finanziell ist das System schon längst ausgereizt. Überteuerte Verwaltungsstrukturen, überhöhte Ausbildungs- & Beratungskosten und die ineffiziente Nutzung von Ressourcen sind nur wenige Beispiele dafür. Umso Bemerkenswerter ist die getätigte Aussage des ehemaligen Deutschen Gesundheitsministers Karl Lauterbach, SPD. Der in einem Interview meinte: „Weil unser Gesundheitssystem so teuer ist, sind wir davon ausgegangen, dass es besonders gut ist. Aber das war falsch!"
Diese Erkenntnis gilt nicht nur für unser Nachbarland. Anstatt Kosten aufzublähen, sollte vermehrt über schlanke Lösungen nachgedacht werden. Für den kreativen Steirer liegt dabei eines auf der Hand: "Wer jetzt die Weichen nicht richtig stellt, der wird auf lange Sicht kein effizientes Gesundheitssystem hinbekommen! Technologietransfers hin oder her – der Schlüssel dazu liegt dort, wo man strukturelles Neuland betreten müsste". Was er damit genau meint, kann man auf www.aipraxis.dev ansatzweise erkennen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entscheidungsträger dies erkennen und sich künftig mutig für das Wesentliche stark machen. Die uneingeschränkte Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten!
Wie sich das heimische Gesundheitssystem abbilden lässt und was damit möglich wird, erklärte der Komplexitätsforscher Stefan Thurner APA-Science. Um etwas derart Komplexes abzubilden, brauche es natürlich einige Zutaten.
Neben viel methodischem Wissen vor allem Daten. "Die wichtigste Zutat ist, zu wissen, wie krank die einzelnen Leute sind und welche Krankheiten sie gleichzeitig haben", so der Präsident des Complexity Science Hub Vienna (CSH) und Professor an der Medizinischen Universität Wien. Hat ein Patient etwa Diabetes, gesellen sich mit der Zeit leider meistens andere Erkrankungen dazu, die Forscher sprechen von Komorbidität. "Wenn man die Komorbidität einer Person oder einer ganzen Nation kennt, lassen sich Gesundheitsverläufe gut vorhersagen, sowie optimale personalisierte Präventionsmaßnahmen und Therapien errechnen." Das konnten Stefan Thurner und sein Team bereits in Studien zeigen.
Ein weiterer Punkt ist, herauszufinden, wie sich Menschen im österreichischen Gesundheitssystem bewegen. Diese Bewegungspfade lassen sich anhand der Arzt- und Krankenhausbesuche ableiten. Die große Herausforderung ist, "dass der Computer lernen muss, wie Patienten Entscheidungen treffen". In der Simulation müssen also die unzähligen virtuellen Patienten (Agenten) so auf eine Diagnose reagieren, wie sie das auch im realen Leben täten. Gleiches gilt für die Handlungen von Ärzten, Pflegepersonal oder Gesundheitspolitikern. Bei all dem gehe es nicht darum, das Handeln einzelner, echter Bürger zu überprüfen, sondern mit Millionen Agenten, die sich realistisch verhalten, verschiedene Szenarien durchzuspielen. Auf diese Weise ließe sich wissenschaftlich fundiert Licht auch in eine Reihe von Fragen des sehr emotional besetzen Gebiets bringen. Das beginne schon bei der reinen Darstellung des Status quo und der Frage: "Wie ist eigentlich die Versorgungsdichte im Land?"Die Erreichbarkeit von Qualitätsversorgung steht etwa im Zentrum eines großen Forschungsprojekts, das Thurner und Kollegen bei der EU eingereicht haben. In Pilotstudien gebe es schon Hinweise darauf, dass sich selbst in urbanen Räumen drastische Ungleichheiten ergeben können.
Das sind superspannende Fragen", sagte der Komplexitätsforscher, der vor allem im Sinn hat, aufzuzeigen, wie sich der Zugang zur Versorgung ändert, wenn Akteure wie Ärzte oder gar Krankenhäuser aus dem System herausgenommen werden. Ein Szenario, das meist diskutiert wird, wenn Jungärzte nicht mehr in ausreichender Zahl gewillt sind, Landarzt zu werden. Die systemische Frage in diesem Zusammenhang ist, was die Patienten tun, wenn beispielsweise ein Arzt seine Praxis schließt und kein Nachfolger unmittelbar seine Stelle einnimmt. "Diese Patienten gehen zu anderen Ärzten. Sie tun das anhand bestimmter Entscheidungsregeln, wie Entfernung, Vertrauen und Wissen über diesen Arzt, usw.", erklärte Thurner. Ist der aber bereits an der Kapazitätsgrenze, schickt er die Leute wieder weiter. "Irgendwann gibt es einen Punkt, an dem, wie bei der Herbergssuche von Bethlehem, jeder die neu kommenden Patienten dauernd weiter schickt. Das ist der Punkt, an dem das Gesundheitssystem einen Infarkt erlebt", so Thurner.Die Wissenschafter konnten bereits zeigen, dass sich diese Situation nicht unbedingt lange vorher ankündigen muss, sondern sprunghaft eintritt. Komplexitätsforscher sprechen dann vom Erreichen eines "Phasenübergangs", der zwei Phasen trennt, jene der normalen Versorgung, und die des kollabierten Systems.
Ein Ziel ist demnach, nach Indikatoren zu suchen, die eine solche Entwicklung vorzeitig anzeigen. Es soll mehr oder weniger ein Frühwarnsystem für den System-Kollaps entwickelt werden.In diesem Modell könne man dann ganz gezielt beispielsweise regionale Veränderungen des Gesundheitswesens durchspielen, indem man etwa Ärzte oder andere Einrichtungen gezielt aus dem System herausnimmt. So ließe sich herausfinden, was es braucht, damit solche Phasenübergänge nicht erreicht werden, und die heimische Versorgung auch zukünftig gesichert bleibt. "Dass das funktioniert, haben wir mit unseren Arbeiten zum Finanzsystem bewiesen", das grundsätzlich nach "sehr ähnlichen" Mechanismen, wenn auch in völlig anderem Maßstab ablaufe, betonte Thurner.Neben dem quasi "technischen Teil" des Gesundheitssystems, treibt die Forscher die Vision an, zusätzlich die Information über die Krankheitsverläufe mit einzubauen. Thurner: "Dann haben wir wirklich eine Simulation, in die man die Medizin hineinbringen kann." Bekommen die Agenten nämlich auch noch die im Zeitverlauf typischen Krankheiten, ließen sich Präventionsmaßnahmen (sofern solche existieren) viel besser planen, ihr gesundheitsökonomischer Nutzen besser berechnen und mit einem "Preisschild" darstellen. Weiters könnte spezifisch aufgezeigt werden, wo akuter medizinischer Forschungsbedarf besteht, um Präventionsmaßnahmen zu optimieren.Um den Simulator dann tatsächlich für verschiedenste Akteure im Gesundheitssystem nutzbar zu machen, muss dieser für Nicht-Komplexitätsforscher verständlich gebaut werden.
Paul Ehrlich, Albert Einstein, Boris Pistorius, Fynn Brugger
